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Wolff, Rosi

HIER WOHNTE
ROSI WOLFF
GEB. SCHULENKLOPPER
JG. 1902
DEPORTIERT 1942 
IZBICA
ERMORDET

Rosalie Wolff, geb. Schulenklopper, Tochter des Kaufmanns David Joseph Schulenklopper und Cäcilie, geb Sternberg 02.09.1869 heiratete am 01.11.1936 den Viehhändler Jacob Samson Wolff 27.02.1900.Am 01.11.1936 wurde ihre Tochter Gerda geboren. Die Familie wohnte bei Jacobs Eltern in der Brückstr. 7.

Samuel Jacob Wollf betrieb mit seinen Brüdern Wolf, Moritz, Gottschalk und Karl in der Brückstr. 7 – 8 einen Viehhandel, der um 1820 von Samuel Wolff Josephs aus Jever gegründet wurde.

Zum Haushalt gehörte ab 1920 nach dem Tod seines Vaters Jacob Wolff auch seine Mutter Hannchen geb. Ballin. Sie starb 1925.

Nach dem Pogrom wohnten in dem Haushalt außerdem seine Schwester Hannchen 23.09.1901 mit ihrem Mann Dodo Rose 03.009.1899 aus Dornum.

Mit Ausweisung aller Juden aus Ostfriesland zogen Samuel und Goldine  nach Höxter, vermutlich mit dem Ehepaar Netheim (Neuer Weg 102), Julius Netheim stammte aus Höxter.

Aus Höxter wurden Samuel und Goldine am 31. Juli 1942 nach Theresienstadt deportiert und am 23. September 1942 weiter ins Vernichtungslager Treblinka.

Jacob und Rosi Wolff zogen mit ihrer Tochta Gerda nach Essen. Am 22. April 1942 wurden sie nach Izbica  deportiert und ermordet.

Wolf Jacob Wolff emigrierte nach Buenos Aires.

Moritz Jacob Wollf gelang die Flucht nach England

Gottschalk Eljakum Wollf starb 1966 in Buenos Aires

Carl Kalonymos Wolff wurde 1944 in Auschwitz ermordet  

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Brückstr. 7
östl. Straßenseite    
(Das bisherige Haus steht nicht mehr, heute liegen die Steine leicht versetzt vor dem Haus 7-8)

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