HIER WOHNTE
GERDA SAMSON
JG. 1913
DEPORTIERT 14.10.1942
AUSCHWITZ
ERMORDET
Gerda Samson 10.09.1913, Tochter des Heinrich Heimann Jacob Samson 13.09.1878, Firma für Vieh- und Getreidehandel in der Hindenburgstr. 45, und Paula, geb. Lazarus 12.05.1884.
Nach der Enteignung von Firma und Haus zog Heinrich mit seiner Frau Paula, geb. Lazarus12.05.1884 und ihrem Sohn Heinz Ewald 28.09.1920 in das Haus seiner inzwischen verstorbenen Mutter, der Witwe Ester Etti Meyer, geb. Koppel Bismarkstr. 70 (heute Neuer Weg).
Gerda, kurzzeitig verheiratet und nun Gerda Meyer verließ Deutschland als Sängerin.
In der Pogromnacht wurde die Familie von SA-Leuten überfallen, misshandelt und das Haus verwüstet.
Wenige Monate später wurde Hans mit einem Kindertransport nach England geschickt.
Heinrich und Paula aus Norden vertrieben, wurden von Wuppertal aus in Sachsenhausen inhaftiert, nach Misk deportiert und dort ermordet.
Gerda, nach Belgien emigriert, wurde 18.10.1942 ab Mechelen (Malines) nach Auschwitz deportiert und ermordet.
Neuer Weg 70
westl. Straßenseite
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Synagogenweg 4
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