HIER WOHNTE
SUSANNE COSSEN
GEB. DE LÖWE
JG. 1903
FLUCHT 1939 HOLLAND
INTERNIERT WESTERBORK
DEPORTIERT 1944
THERESIENSTADT
ERMORDET 19.10.1944
AUSCHWITZ
Susanne Cossen, geb. de Löwe 20.09.1903, lebte mit ihrem Mann, dem Viehhändler Eduard Cossen26.05.1889 in dem Haus ihrer Eltern Jakob de Löwe 20.07.1873 und Selma, geb. Löwenbach 11.11.1875, Hindenburgstr. 66 (heute Neuer Weg).
Ihr Bruder Siegbert 11.06.1906, verheiratet mit Hildegart, geb Wolff 13.06.1916, gelang 1939 die Emigration in die USA.
Susanne emigrierte zusammen mit ihrer Mutter, ihrem Mann und ihren Söhnen Werner 02.03.1932 und Hans 24.09.1935 in die Niederlande. Sie wurden in Westerbork interniert, nach Theresienstadt deportiert, Susanne und die Kinder Oktober 1944 weiter nach Auschwitz und dort gleich nach der Ankunft ermordet. Eduard von Auschwitz weiter nach Dachau, kehrte zurück und ist kurz danach in den Niedrlanden gestorben.
Neuer Weg 66
westl. Straßenseite
Ökumenischer Arbeitskreis Synagogenweg Norden e.V.
Synagogenweg 4
26506 Norden
info@ak-synagogenweg.de
