HIER WOHNTE
DAVID SCHULENKLOPPER
JG. 1866
FLUCHT HOLLAND
INTERNIERT WESTERBORK
DEPORTIERT 1943
SOBIBOR
ERMORDET 13.03.1943
David Schulenklopper 17.06.1866, Sohn des Josef Hartog Schulenklopper, führte in der Hindenburgstr.49 (heute Neuer Weg) mit einigen Brüdern das Manufakturwaren Geschäft „Gebrüder Schulenklopper.
Ein Bruder aus der Familie, er nannte sich Hermann Hartog Naftalie Hartog, besaß in der Osterstr. 7 das Kaufhaus Hartog.
Ein weiterer, Simon Schulenklopper, war Inhaber der „Goldenen 72, Hindenburgstr.2 (heute Neue rWeg
David, verheiratet mit Cäcilie Susje Meyer Sternberg, die schon 1922 starb, hatte 6 Töchter.
Frieda, 19.02.1894, verheiratet mit Mozes Zuidema aus Esens emigrierte in die Niederlande, wurde nach Auschwitz deportiert und 1943 ermordet.
Jettchen, 01.04.1895 heiratet in die Niederlande und überlebte den II. Weltkrieg.
Anna, 15.06.1896, verheiratete van den Berg, emigrierte von Leer in die Niederlande, wurde in Westerbork interniert, nach Auschwitz deportiert und 1942 ermordet.
Erna, 09.09.1898 heiratet Max Levy aus Esens, emigrierte mit ihrem Mann und den Töchtern
Marianne (1921) u. Cilly (1930) in die Niederlande, wurden deportiert und nach Aufenthalt in mehreren KZ’s in Mauthausen befreit. (ausführlicher Bericht: Lina Gödeken, „Rund um die Synagoge in Norden“ S. 312ff)
Rosalie, 07.12.1902, verheiratet mit Jacob Samson Wolff wurde mit Mann und Tochter Gerda Deportiert und in Izbica ermordet.
Hanna Hertha 07.12. 1902, verheiratet mit Michiel Speyer aus Harlingen (es gibt kein Eintrag im Gedenkbuch, hat wahrscheinlich in den Niederlanden überlebt)
David Schulenklopper emigrierte zu seinen Töchtern in die Niederlande, wird in Westerbork interniert, Deportiert und 1943 in Sobibor ermordet
Neuer Weg 49
östl. Straßenseite
Ökumenischer Arbeitskreis Synagogenweg Norden e.V.
Synagogenweg 4
26506 Norden
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