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Schönthal, Simon

HIER WOHNTE
SIMON SCHÖNTHAL
JG. 1857
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
ERMORDET 21.9.1942 
TREBLINKA

Der Viehhändler Simon Abraham Schönthal 01.07.1857 aus Marienhafe, lebte mit seiner Frau Rahel Moses Marie, geb. Schönthal 03.05.1860 in einem Haus mit großer Scheune in der Uffenstr.8.

Ihr ältester Sohn, Adolf Simon 01.11.1885-04.01.1934 wohnte mit seiner Frau Frieda, geb. Wolff 25.12.1888 aus Aurich und den Kindern, Recha 30.11.1921 -04.05.1942 in Chelmno ermordet,

Simon Adolf 13.01.1923, überlebte die Shoa im KZ Auschwitz, kehrte am 26.10.1945 nach Norden zurück und übersiedelt 21.12.1946 nach Israel/Kibbuz Hefez Chaim, Willy Wolff 06.03.1925, 1942 über Emden nach Litzmannstadt (Lodz) deportiert und ermordet.

Klara Simon 01.01.1886 heiratete Levi Schmeul Wolff aus Aurich

Martin Simon 07.08.1888, unverheiratet führte ab 1933 das Geschäft weiter mit seinem Bruder Friedirch Fritz 07.09.1901, Witwer (Julie Grüneber) lebte mit seinem Sohn Siegfried Friedrich 21.07.1931 mit im Haus.

Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete Simon Goldine, geb. Löwenstein 22.02.1877.

Mit der Ausweisung lebte die Familie in Wuppertal in einem „Judenhaus“. Von dort aus wurden Simon und Goldine am 21.07.1942 nach Theresienstadt deportiert und am 21.09. 1942 in Treblinka ermordet.

 Friedrich Fritz, bis 17.12.1938 im KZ Sachsenhausen, Arbeitslager Rastdorf inhaftiert, wurde mit Martin Simon und Siegfried Friedrich am 10.11.1941 ins Ghetto Minsk deportiert und ermordet.

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Uffenstraße (8, Haus nicht mehr vorhanden))
östl. Straßenseite
vor Parkplatz, Nähe Auffahrt Richtung Synagogenweg

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