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Schönthal, Martin

HIER WOHNTE
MARTIN SCHÖNTHAL
JG. 1888
DEPORTIERT 1941
MINSK
ERMORDET

 

Martin Simon 07.08.1888, Sohn des  Viehhändlers Simon Abraham Schönthal 01.07.1857 aus Marienhafe, und Rahel Moses Marie, geb. Schönthal 03.05.1860 lebte unverheiratet bei seinen Eltern  in der Uffenstr.8.

Sein ätester Bruder, Adolf Simon 01.11.1885-04.01.1934 wohnte mit seiner Frau Frieda Feilchen geb. Wolff 25.12.1888 aus Aurich in der Kleinen Neustr. 3. Seine Kinder:

Recha 30.11.1921 -04.05.1942 in Chelmno ermordet, Simon Adolf 13.01.1923, überlebte die Shoa im KZ Auschwitz, kehrte am 26.10.1945 nach Norden zurück und übersiedelt 21.12.1946 nach Israel/Kibbuz Hefez Chaim, Willy Wolff 06.03.1925, wurde 1942 über Emden nach Litzmannstadt (Lodz) deportiert und ermordet.

Klara Simon 01.01.1886 heiratete Levi Schmeul Wolff aus Aurich

Martin  führte ab 1933 das Geschäft weiter mit seinem Bruder Friedirch Fritz 07.09.1901, Witwer (Julie Grüneber) lebte mit seinem Sohn Siegfried Friedrich 21.07.1931 mit im Haus.

Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete Simon Goldine, geb. Löwenstein 22.02.1877.

Mit der Ausweisung lebte die Familie in Wuppertal in einem „Judenhaus“. Von dort aus wurden Simon und Goldine am 21.07.1942 nach Theresienstadt deportiert und am 21.09. 1942 in Treblinka ermordet.

Friedrich Fritz, bis 17.12.1938 im KZ Sachsenhausen, Arbeitslager Rastdorf inhaftiert, Am 10.11.1941  Martin Simon,Friedrich Fritz und Siegfried Friedrich  ins Ghetto Minsk deportiert und ermordet.

 

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Uffenstraße (8, Haus nicht mehr vorhanden)
östl. Straßenseite
vor Parkplatz, Nähe Auffahrt Richtung Synagogenweg

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