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Heymann, Samuel

HIER WOHNTE
SAMUEL  HEYMANN
JG. 1854
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
1942 TREBLINKA
ERMORDET

Der Schlachter Samuel Heymann Heymann, 04.04.1854, Nachkomme einer alten Schlachterfamilie aus Norden, wohnte mit seiner Frau Jette geb. Lemmersmann, 22.12.1861, in der Sielstr. 22.

Ihre Tochter Jenny Samuel, 29.05.1888, heiratete den Bürstenfabrikanten Leopold Würzburg 22.10.1882 aus Eutin. In Eutin wurde ihre 1. Tochter Gertrud 05.12.1913 geboren, die 2. Frieda 12.12.1914 in Norden. Nach Leopolds Tod im I. Weltkrieg zog Jenny mit den Töchtern zurück nach Norden, und arbeitete als Schneiderin.

Frieda heiratete am 12.07.1938 Walter Wollf, Sohn des Viehhändlers Wollf Jacob Wollf und Marianne geb. Aschendorff. Am 22.09.1938 emigrierten sie nach Buenos Aires.

Gertrud arbeitete 1935 als Kassiererin in Hannover und konnte von dort aus nach England emigrieren, heiratete, nun Gertrud Wood.

1940 gelang es auch Jenny Würzburg über Hamburg nach Buenos Aires zu fliehen.

Samuel und Jette Heymann im April 1940 noch in die Sielstr. 40 gezogen, wurden über Hamburg 1942 in das „Altersghetto“ Theresienstadt deportiert und 2 Monate später  in Treblinka ermordet.

 

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Sielstraße 22 (Haus nicht mehr vorhanden)
östl. Straßenseite, Steine liegen Ecke Haus Nr. 5

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