HIER WOHNTE
WALDEMAR ALTGENUG
JG. 1909
DEPORTIERT 1940
LANDESANSTALT
BRANDENBURG/HAVEL
ERMORDET 27.9.1940
AKTION T-4
Waldemar, 14.10.1909, Sohn des Jacob Levy Altgenug 03.08.1867 und Emilie geb. Klein 14.06.1882 aus Urspringe,lebte in der Sielstr. 14.
Er hatte 5 Geschwister:behindert und schulunfähig, mit den Einwohnern der Heilanstalt Oldenburg- Wehnen nach Brandenburg/Havel von Norden abgeholt und in der Tötungsanstalt ermordet.Salomon Jacob Adolf Altgenug 05.01.1904,
Er hatte 5 Geschwister:
Bertha 19.04.1902 (Lehrschwester), 1944 für medizinische Versuche in theresienstadt interniert, überlebte die Shoa.
Salomon Jacob Adolf Altgenug 05.01.1904,war als Arbeiter an mehreren Orten wurde straffällig, nach seiner Entlassung aus der Haft 1942 in Lager Sachsenhausen deportiert und wegen "Rassenschande" erhängt.
Leonhard Jacob, 31.03.1905 zog nach Mannheim und konnte rechtzeitig fliehen und kehrte 1955 aus Israel nach Mannheim zurück
Charlotte, 26.11.1907, verheiratete Charlotte Grünwald emigrierte in die USA und lebte ab 1948 in Kfar Saba/Israel.
Waldemar, 14.10.1909, behindert und schulunfähig, mit den Einwohnern der Heilanstalt Oldenburg- Wehnen nach Brandenburg/Havel von Norden abgeholt und in der Tötungsanstalt ermordet.
Robert, 11.05.1912, arbeitete und wohnte an verschieden Orten, war im Auswanderungs-Vorbereitungslager in Sande und ist auf einem Osttransport verschollen.
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Waldemar, behindert und schulunfähig, mit den Einwohnern der Heilanstalt Oldenburg- Wehnen nach Brandenburg/Havel von Norden abgeholt und in der Tötungsanstalt ermordet.
Sielstraße 14
östl. Straßenseite, daneben vor Zuwegung zum Haus
Ökumenischer Arbeitskreis Synagogenweg Norden e.V.
Synagogenweg 4
26506 Norden
info@ak-synagogenweg.de
