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Löwenstein, Julius

HIER WOHNTE
JULIUS LÖWENSTEIN
JG. 1872
VERSCHOLLEN

Julius Löwenstein 05.10.1872, Sohn des Coss Löwenstein 26.01.1835 aus Leer, wohnte in der Schlachthausstr. 18 (heute Knyphausenstr.1)

Coss Löwenstein heiratete 1866 die Norderin Karoline von der Wall 06.01.1939 und kam 3 Jahre später nach Norden. Er kaufte von Asarias Salomon Lemmersmann die Metzgerei Sielstr. 75.

Seine älteste Tochter Martha 09.04.1867 übernahm nach seinem Tod 1921 das Haus und führte dort einen Kolonialwarenaden.

Zerla 14.11.1868, Auguste 30.10.1870, Rebecca 08.09.1874

Goldine 22.02.1877, veheiratet mit Simon Abraham Schönthal 01.05.1857, aus Marienhafe,  wurde in Treblinca ermordet

 Der jüngste, Wolf Löwenstein 21.03.1880, fiel als Soldat im I. Weltkrieg 1917.

Julius Löwenstein betrieb im Haus Schlachthausstr. 18 in unmittelbarer Nähe des 1880 errichteten Schlachthauses eine Metzgerei.

Mit seiner Frau Sara, geb. Scherbel 31.05.1877 aus Essen hatte er drei Kinder. Der ledige Sohn Curt 23.03.1908, wohnte bei ihnen im Haus.

Julius wurde 1939 enteignet und zog zu seiner Schwester in die Sielstr. 75.

Nach der Ausweisung 1940 war  die Familie in der jüdischen Wohlfahrtstelle in Berlin, Rosenstr. 2 – 4 gemeldet.

Julius weiteres Schicksal ist unbekannt.

Sara wurde 1942 über Theresienstadt nach Treblinka deportiert und ermordet.

Curt Löwenstein wurde 1943 nach Auschwitz deportiert und ermordet.

Ihre Tochter Käte, verheiratet mit Daniel Stein aus Emden starb im Ghetto Riga.

zum Personenregister

Schlachthausstraße 19 (heute Knyphausenstraße 1)
Steine liegen Ecke Burggraben

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