HIER WOHNTE
MARIANNE LEVY
JG 1821
FLUCHT HOLLAND
DEPORTIERT 1943
THERESIENSTADT
1944 AUSCHWITZ
FREIBERG
KZ MAUTHAUSEN
BEFREIT
Marianne Levy 30.09.1921, Tochter des Kaufmanns Max Levy 31.03.1896, aus Esens, und Erna geb. Schulenklopper 09.09.1898, wohnte mit ihren Eltern und ihrer Schwester Cäcilie 08.03.1930 in Norden in der Hindenburgstr. 25.
Als die Bedrohung für Juden in Norden immer stärker wurden, schickten die Eltern ihre Töchter zu Verwandten in Den Haag, und folgte ihren wenig später. Dort wurden sie verhaftet und im Auffanglager Westerbork interniert.
1943 wurde die Familie nach Theresienstadt und 1944 weiter nach Auschwitz deportiert. Dort wurde die Familie getrennt. Erna und die Mädchen kamen über Freiberg ins KZ Mauthausen. die Familie überlebte die Shoa und wurde 1945 befreit. Über Linz/Österreich und der Schweiz gelangten sie nach Paris und von dort nach Eindhoven, wo auch Max dazu kam. Die Familie gründete eine neue Existenz in Hengeloo.
Neuer Weg 25
Ökumenischer Arbeitskreis Synagogenweg Norden e.V.
Synagogenweg 4
26506 Norden
info@ak-synagogenweg.de
