HIER WOHNTE
ERWIN KLABER
JG. 1934
DEPORTIERT 1942
MINSK
ERMORDET
Erwin Klaber 25.03.1934, Sohn des Moritz Klaber 03.02.1905 aus Zülpich, der am 12.06.1928 nach Norden kam und trat die Stelle als Synagogendiener und Vertreter des Kantors und Chorleiter an. Er wohnte in der Dienstwohnung im Synagogenweg 2. und Helene Leni Leib 17.09.1906 aus Neumagen.
Nach der Pogromnacht zog Helene mit ihrem Sohn zu Moritz Familie nach Zülpich.
Moritz wurde im KZ Sachsenhausen inhaftiert. Nach seiner Entlassung am 15. Januar 1939 kehrte nach Norden zurück und übernahm das Amt des Kantors. Als die jüdische Bevölkerung Norden verlassen mussten ging auch er am 13.03.1940 zurück nach Zülpich.
Am 11. Juli 1942 wurde er nach Majdanek deportiert und bei seiner Ankunft ermordet.
Helene und Erwin wurden ins Ghetto Minsk deportiert und dort ermordet.
Synagogenweg 2
Ökumenischer Arbeitskreis Synagogenweg Norden e.V.
Synagogenweg 4
26506 Norden
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