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Altgenug, Jacob

HIER WOHNTE
JACOB  ALTGENUG
JG. 1900
DEPORTIERT  1941
MINSK
ERMORDET  28.07.1942

Der Viehhändler Jacob Hermann Altgenug, 29.06.1900, lebte unverheiratet bei seinem Vater Hermann Samson Altgenug 12.08.1862-13.04.1940 und Betty geb. von der Wall 29.01.1857-26.02.1939 in der Sielstr. 6.

Als die letzten jüdischen Bürger im März 1940 Norden verlassen mussten, ging er mit seinen Brüdern

Joseph Altgenug 06.01.1889, seiner Frau Sophie geb. Weinberg 14.02.1896, deren Sohn Hugo 15.03.1925, und Samson Hermann 25.01.1890, seiner Frau Johanna geb. Emanuel 19.11.1901, ihren Kindern Hermann Samson 15.11.1924 und Fränzl Samson 29.03.1929 nach Bremen. Johannas Vater, Baruch Emanuel wurde ins jüdische  Altenheim in Bremen eingewiesen.

Hugo Altgenug besuchte einige Wochen die Gartenbauschule in Ahlem, kehrte nach Bremen zurück und nahm sich am 16.07.1940 (ertrunken in der Weser).

Die Familien wurden im November 1941 über Hamburg ins Ghetto Minsk deportiert und im Juli 1942 dort ermordet.

Baruch Emanuel wurde am 14.11.1942 in Theresienstadt ermordet.

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Sielstraße (6, Haus nicht mehr vorhanden)
auf dem Treppenaufgang, das Haus stand an der östl. Straßenseite (damals noch keine Treppe)

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