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Wall von der, Julius

HIER WOHNTE
JULIUS VON DER WALL
JG. 1876
DEPORTIERT 1942
RIGA
ERMORDET 8.9.1942

 Der Viehhändler Julius von der Wall, 23.11.1876 Sohn des Viehhändlers und Gemeindevorstehers Heyman Chaim von der Wall und Hannchen geb. Cossen. war verheiratet mit Jette Abraham Cossen 21.07.1880.  Nach dem Tod seiner Frau am 17.10.1930, lebte er mit seinen Kindern

Hertha 24.05.1912, Erika 19.03.1915, Heinz 10.12.1919, Arthur 04.01.1921, und seiner Schwägerin Rosa Röschen Cossen, 17.05.1873, in dem Haus seiner Schwiegereltern des Viehhändlers Abraham Aron ha Lewi Cossen und Rieke Simon geb. Pels  in der Sielstr. 18.

Nach 1933 musste die Familie mehrfach umziehen. Sielstr 58, Uffenstr. 8.

Die Brüder Heinz und Arthur entkamen 1939 nach England.

Herta und Erika wurden im Januar 1942 nach Riga deportiert, am 09.08. 1944 ins KZ Stutthof und dort ermordet, Erika am 12.01.1945.Rosa und Julius wurden über Berlin, Rosa 22.07.1942 ins Ghetto Theresienstadt deportiert und am 13.08.1942 ermordet, Julius am 05.09.1942 nach Riga und am 08.09. ermordet. 

 

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Sielstraße 18 (Haus nicht mehr vorhanden)
östl. Straßenseite, am Querweg nach Hausdurchgang

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