HIER WOHNTE
ERIKA VON DER WALL
JG. 1915
DEPORTIERT 1942
RIGA
1944 STUTTHOF
ERMORDET 12.1.1945
Erika von der Wall, Tochter des Viehhändlers Julius von der Wall 23.11.1876, Sohn des Viehhändlers und Gemeindevorstehers Heyman Chaim von der Wall und Hannchen geb. Cossen.Rosa Röschen Cossen, 17.05.1873, und Jette geb. Cossen 21.07.1880 im Haus ihrer Großeltern Aron Abraham Cossen und und Rieke Siemon, geb. Pels in der Sielstr 18.
Außerdem wohnten hier ihre Geschwister
Hertha 24.05.1912, Heinz 10.12.1919, Arthur 04.01.1921, und ihre Tante Rosa Röschen Cossen 17.05.1873
Ihre Mutter starb am 17.10.1930.
Nach 1933 musste die Familie mehrfach umziehen. Sielstr 58, Uffenstr. 8.
Die Brüder Heinz und Arthur entkamen 1939 nach England.
Die Schwestern wurden im Januar 1942 nach Riga deportiert, am 09.08. 1944 ins KZ Stutthof und dort ermordet, Erika am 12.01.1945.
Rosa und Julius wurden über Berlin, Rosa 22.07.1942 ins Ghetto Theresienstadt deportiert, Rosa am 13.08.1942 ermordet, Julius am 05.09.1942 nach Riga und am 08.09. ermordet.
Sielstraße 18 (Haus nicht mehr vorhanden)
östl. Straßenseite, am Querweg nach Hausdurchgang
Ökumenischer Arbeitskreis Synagogenweg Norden e.V.
Synagogenweg 4
26506 Norden
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