HIER WOHNTE
CURT LÖWENSTEIN
JG. 1908
DEPORTIERT 1943
AUSCHWITZ
ERMORDET
Curt Löwenstein 23.03.1908 lebte unverheiratet im Haus seiner Eltern, Schlachtermeister Julius Löwenstein 05.10.1972 und Sara, geb Scherbel in der Schlachthausstr. 18 (heute Knyphausenstr. 1).
Er wurde bis zum 15.01.1939 in Sachsenhausen inhaftiert. Seine Eltern wurden enteignet, kamen bei der Schwester seines Vaters, Martha 07.04.1867, in der Sielstr 75 unter. Nachdem 1940, als alle jüdischen Bürger Ostfrieslands ausgewiesen wurden, waren Julius, sara und Curt in Berlin, Rosenstr. 2 - 4 gemeldet. Das weitere Schicksal seines Vaters ist nicht bekannt. Seine Mutter Sara wurde 1942 über Theresienstadt nach Treblinka deportiert und dort ermordet.
Von seiner Schwester Johanna ist nur das Geburtsdatum 07.07.1911 bekannt.
Käthe 18.09.1913, wurde mit ihrem Msnn, David Stein aus Emden, im Ghetto Riga Ermordet.
Martha Löwenstein wurde in Treblinka, eine weitere Tante, Goldine, verheiratete Schönthal und ihr Mann, Simon Abraham Schönthal sind in Minsk verschollen
Schlachthausstraße 19 (heute Knyphausenstraße 1)
Steine liegen Ecke Burggraben
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